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Transparenter Behälter mit Wasserbad und Sous-vide-Stick in einer Küche
Vergleich

Die besten Sous-vide-Behälter im Vergleich

Größe, Deckel, Rost und Isolierung: fünf Behälter für das Wasserbad mit Stick eingeordnet.

  • 11 bis 12 Liter
  • Deckel mit Aussparung
  • Rost gegen Aufschwimmen
  • Isolierung
AnzeigeUnsere Empfehlung
Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l
Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l

11 l mit Doppeltür-Deckel, Silikon-Dichtring und integriertem Gestell, BPA-frei laut Hersteller.

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KitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 l
KitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 l

11 l mit einteiligem Deckel, Edelstahl-Rost und Neopren-Hülle, Polycarbonat bis 100 °C.

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Mahlzeit Sous-vide-Set GN
Mahlzeit Sous-vide-Set GN

12-Liter-GN-Behälter mit verstellbarem Gestell, das auch Spareribs aufnimmt.

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Von der Redaktion sousvide-guide·Aktualisiert am ·So arbeiten wir
Kurz gesagt

Ein Sous-vide-Behälter für Sticks sollte 11 bis 12 Liter fassen, einen Deckel mit Aussparung für den Stick haben und die Beutel per Rost unter Wasser halten. Unsere Empfehlung ist der Vihoom-Behälter mit Doppeltür-Deckel und Gestell. Für lange Garzeiten bietet das KitchenBoss-Set eine Neopren-Hülle. Als Faustwert gelten laut Baldwin 3 bis 5 Liter Wasser pro Kilogramm Gargut.

Inhalt
  1. Sous-vide-Behälter im Vergleich: Fünf Sets auf einen Blick
  2. Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l: Komplettset mit Doppeltür-Deckel
  3. Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l mit eingebautem Rost: Die schlichte Variante
  4. KitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 l: Geschlossener Deckel mit Neopren-Hülle
  5. Allpax Sous-vide-Isolationsset GN 1/2: Edelstahl für Allpax-Garer
  6. Mahlzeit Sous-vide-Set GN: Verstellbares Gestell für große Stücke
  7. Wie groß muss der Sous-vide-Behälter sein?
  8. Energie und Aufheizzeit: Ein Rechenbeispiel
  9. Deckel, Isolierung und Rost: Worauf es wirklich ankommt
  10. Was sagen Fremdquellen zu Behältern und Wasserbad?
  11. Kunststoff, Polycarbonat oder Edelstahl? Die Materialfrage
  12. Behälter, Topf oder Gerät mit Becken? Eine Entscheidungshilfe
  13. Ideal für diese Profile
  14. Sicherheit: Beutel, Wasserstand und Hygiene
  15. So haben wir verglichen
  16. Varianten und weiterführende Seiten
  17. Passendes Zubehör zum Behälter

Sous-vide-Behälter im Vergleich: Fünf Sets auf einen Blick

Ein Sous-vide-Behälter hält das Wasserbad für deinen Stick, schützt die Arbeitsplatte, reduziert die Verdunstung und sorgt mit Rost oder Gestell dafür, dass die Beutel nicht aufschwimmen. Die fünf Sets unterscheiden sich vor allem im Deckel, in der Isolierung und im Material. Die Tabelle zeigt die Herstellerangaben nebeneinander; fehlende Werte stehen als „k. A.“.

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Sous-vide-Behälter im Vergleich (Angaben laut Hersteller)
ProduktMaterial und VolumenDeckelRost oder GestellIsolierungZum Angebot
Vihoom Sous-vide-Behälter 11 lVihoom Sous-vide-Behälter 11 lBPA-freier Kunststoff, 11 l, -45 bis 135 °CDoppeltür-Deckel mit Silikon-DichtringIntegriertes Gestellk. A.Preis prüfen*
Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l (Rost)Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l (Rost)Kunststoff, 11 l, -45 bis 135 °CDoppeltür-Deckel mit Silikon-DichtringEingebauter Rostk. A.Preis prüfen*
KitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 lKitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 lPolycarbonat, 11 l, -40 bis 100 °CEinteiliger Deckel, Öffnung 6,5 cmEdelstahl-Rost (6 Stäbe und Basis)Neopren-HüllePreis prüfen*
Allpax Sous-vide-Isolationsset GN 1/2Allpax Sous-vide-Isolationsset GN 1/2Edelstahl GN 1/2, Höhe 200 mm, Volumen k. A.GN-Deckel mit Aussparungk. A.Neopren für Behälter und DeckelPreis prüfen*
Mahlzeit Sous-vide-Set GNMahlzeit Sous-vide-Set GNGN-Behälter, 12 l, Material k. A.Deckel mit kleiner AussparungVerstellbares Gestellk. A.Preis prüfen*

Drei Dinge fallen auf: Nur das KitchenBoss-Set und das Allpax-Set liefern eine Isolierung mit. Nur Vihoom setzt auf einen Doppeltür-Deckel, mit dem du während des Garens Wasser nachfüllen oder Beutel einlegen kannst. Und nur das Allpax-Set ist ausdrücklich für Edelstahl-Garer wie den Allpax SVU gedacht.

Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l: Komplettset mit Doppeltür-Deckel

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Unsere Empfehlung

Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l

Ideal für: Einsteiger mit Stick, die ein fertiges Set wollen

  • 11 l Fassungsvermögen, Skala außen
  • Doppeltür-Deckel mit maßgeschneidertem Loch
  • Integriertes Gestell, BPA-frei laut Hersteller
  • Wasser nachfüllen ohne Deckel abzunehmen
  • Gestell hält Beutel unter Wasser
  • Dicker Griff laut Hersteller
  • Keine Isolierung angegeben
  • Kunststoff, kein Edelstahl

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Das Set aus Behälter, Deckel und Gestell soll laut Hersteller ohne Zusatzteile wie Schwimmerkugeln, Gewichte oder Klemmen auskommen. Der Doppeltür-Deckel hat ein vorgefertigtes Loch für den Stick und lässt sich zum Überprüfen oder Nachfüllen öffnen. Ein Silikonring soll die Verdunstung begrenzen, sodass du laut Hersteller auch über Nacht kein Wasser nachfüllen musst.

Die Skalenmarkierungen außen helfen beim Messen der Wassermenge. Das Gestell hat ein Hohlraum-Design für Wasserzirkulation. Als Temperaturbereich nennt der Hersteller -45 bis 135 °C. Die wärmedämmende Wirkung wird nicht beziffert; wer langsam abkühlendes Wasser für lange Garzeiten vermeiden will, kann den Behälter zusätzlich abdecken oder isolieren.

Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l mit eingebautem Rost: Die schlichte Variante

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Starke Alternative

Vihoom Sous-vide-Behälter 11 l (Rost)

Ideal für: Wer einen festen Rost ohne Montage möchte

  • 11 l, Doppeltür-Deckel
  • Eingebauter Rost mit Hohlraum-Design
  • -45 bis 135 °C laut Hersteller
  • Keine Montage
  • 360° Wasserzirkulation laut Hersteller
  • Silikon-Dichtring
  • Keine Isolierung angegeben
  • Material nur als hitzebeständig beschrieben

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Dieses Modell ähnelt dem ersten, setzt aber auf einen fest eingebauten Rost. Es entfallen Montage und Zubehörteile, die Einlegehöhe ist dafür vorgegeben. Der Hersteller nennt einen Doppeltür-Deckel, einen Silikondichtungsring für minimale Wasserverdunstung und Temperaturen von -45 bis 135 °C.

Der Rost verhindert laut Hersteller das Aufschwimmen der Beutel, ohne dass du Gewichte oder Kugeln brauchst. Bei sehr vielen Beuteln gilt trotzdem, was Douglas Baldwin betont: Sie dürfen sich nicht überlappen, sonst stimmen die Garzeiten nicht. Ein fester Rost bietet dafür weniger Anpassung als ein verstellbares Gestell.

KitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 l: Geschlossener Deckel mit Neopren-Hülle

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Für lange Garzeiten

KitchenBoss Sous-vide-Behälter 11 l

Ideal für: Nachtgarer und Schmorgerichte

  • 11 l aus Polycarbonat, -40 bis 100 °C
  • Einteiliger Deckel, Öffnung 6,5 cm
  • Edelstahl-Rost und Neopren-Hülle
  • Isolierhülle im Set
  • Deckel dichtet vollständig laut Hersteller
  • Rost zerlegbar und spülmaschinenfest (oberes Fach)
  • Polycarbonat, BPA-Angabe k. A.
  • Wasser nachfüllen nur mit abgenommenem Deckel

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Das KitchenBoss-Set ist das einzige mit Neopren-Hülle und geschlossenem Deckel. Der Hersteller wirbt mit „bis zu 30 % Energie“ gespart und nennt als Einsatzbeispiel Garzeiten von 24 Stunden für Pulled Pork oder Rinderbraten. Die Messbedingungen der 30 % bleiben offen (k. A.), der Wert ist deshalb eine Obergrenze und kein Versprechen.

Der Rost besteht aus sechs Stäben und einer Basis, die ohne Werkzeug zusammengesteckt werden. Du kannst ihn flach oder aufrecht einsetzen, um Beutel zu trennen. Beim Material nennt der Hersteller Polycarbonat bis 100 °C. Zu Bisphenol A macht die Beschreibung keine Angabe; wer das vermeiden möchte, fragt beim Hersteller nach oder wählt ein Modell mit ausdrücklicher BPA-Freiheit wie die Vihoom-Behälter.

Allpax Sous-vide-Isolationsset GN 1/2: Edelstahl für Allpax-Garer

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Für Allpax-Nutzer

Allpax Sous-vide-Isolationsset GN 1/2

Ideal für: Besitzer von Allpax-Sticks, die Edelstahl wollen

  • GN-1/2-Behälter aus Edelstahl, Höhe 200 mm
  • Deckel mit Aussparung
  • Neopren-Isolierung für Behälter und Deckel
  • Edelstahl
  • Isolierung für Behälter und Deckel
  • Gastronorm-Maß, mit anderem GN-Zubehör kombinierbar
  • Volumen k. A.
  • Auf Allpax-Garer zugeschnitten

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Das Set besteht aus einem Edelstahlbehälter nach Gastronorm 1/2 (Höhe 200 mm), einem Deckel mit Aussparung und Neopren-Isolierung für Behälter und Deckel. Der Hersteller beschreibt es als Zubehör für Allpax-Garer wie den SVU und den SV 3 „und viele weitere“, nennt die Isolierung zum Warmhalten von Speisen im Wasserbad und liefert keine Angaben zu Fassungsvermögen oder Rost (k. A.).

Gastronorm-Behälter sind im Profibereich üblich, was den Vorteil bietet, dass Deckel, Rost und Zubehör anderer Anbieter oft passen. Im Glossar steht mehr unter GN-Behälter (Gastronorm). Ob der Deckel zu deinem Stick passt, klärst du vor dem Kauf: Die Aussparung muss zum Gehäuse deines Geräts passen.

Mahlzeit Sous-vide-Set GN: Verstellbares Gestell für große Stücke

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Für Spareribs und lange Stücke

Mahlzeit Sous-vide-Set GN

Ideal für: Wer große oder viele Beutel gleichzeitig gart

  • GN-Behälter mit 12 l
  • Verstellbares Gestell, auch als Spareribs-Halter
  • Deckel mit kleiner Aussparung
  • Größtes Volumen im Vergleich
  • Verstellbares Gestell
  • Weniger Dampf durch Deckelaussparung
  • Material k. A.
  • Keine Isolierung genannt

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Mit 12 Litern fasst dieser Behälter am meisten. Er kommt mit einem verstellbaren Gestell, das laut Hersteller auch als Halter für Spareribs dient. Die kleine Aussparung im Deckel reduziert den Wasserdampf, die Wärme bleibt im Behälter und es kann Strom gespart werden. Eine Isolierung ist nicht Teil des Sets.

Der Hersteller gibt als Einsatzbereich ein Wasserbad mit konstanter Temperatur zwischen 50 und 85 °C an. Stiftung Warentest nennt im Sous-vide-Ratgeber Wasserbadtemperaturen von bis ca. 65 °C (Fisch), bis 75 °C (Rind) und bis 90 °C (Schwein, Geflügel, Wild). Fisch und Rind liegen damit vollständig im Herstellerbereich, bei Schwein, Geflügel und Wild reichen die genannten Maximalwerte darüber hinaus. Für Gerichte jenseits von 85 °C fehlt bei diesem Set die Herstellerzusage.

Wie groß muss der Sous-vide-Behälter sein?

Die Größe hängt von der Menge Gargut, der Zahl der Beutel und dem Mindestwasserstand deines Sticks ab. Als Faustwert nennt Douglas Baldwin etwa 3 bis 5 Liter Wasser pro Kilogramm Gargut. Daraus ergibt sich eine einfache Rechnung:

Behältergröße nach Personenzahl (Rechenbeispiel nach Baldwins Faustwert)
AnlassGargutWasser nach 3 bis 5 l/kgPasst in 11 bis 12 l?
2 Personen, zwei Steaksca. 0,5 kg1,5 bis 2,5 lJa, aber überdimensioniert; kleiner Topf reicht
4 Personenca. 1 kg3 bis 5 lJa, mit Reserve
Meal Prep oder Gästeca. 2 kg6 bis 10 lJa, bei Faktor 5 knapp
Großes Stück, Rippenca. 3 kg9 bis 15 lTeilweise, bei Faktor 5 zu klein

Die Faustregel gibt die Wassermenge an, die Baldwin zum Garen als sinnvoll erachtet, sie ersetzt nicht den Mindestwasserstand deines Geräts. Der Anova Precision Cooker verlangt laut Hersteller einen Wasserstand von mindestens 65 mm; ein Stick schaltet laut Stiftung Warentest ab, wenn dieser Pegel unterschritten wird. Prüfe also die Angabe in der Anleitung deines Sticks und miss die Wasserhöhe im Behälter.

Bei den Beuteln gilt außerdem: nebeneinander legen, nicht stapeln. Ein größerer Behälter gibt den Beuteln Raum, braucht aber mehr Energie zum Aufheizen, wie die folgende Rechnung zeigt.

Energie und Aufheizzeit: Ein Rechenbeispiel

Die Energie zum Erwärmen von Wasser lässt sich einfach abschätzen: Masse mal spezifische Wärmekapazität mal Temperaturdifferenz. Mit 4,19 kJ pro Kilogramm und Kelvin gilt für 11 Liter, die von 15 auf 60 °C erwärmt werden:

  • 11 kg × 4,19 kJ/(kg·K) × 45 K ergibt rund 2.074 kJ, das sind etwa 0,58 kWh.
  • Ein Stick mit 1.000 W braucht dafür mindestens rund 35 Minuten, ein Stick mit 800 W rund 43 Minuten, einer mit 1.300 W rund 27 Minuten.
  • Für 6 Liter statt 11 Litern halbiert sich die Zeit nahezu: etwa 19 Minuten bei 1.000 W.

Das sind Untergrenzen ohne Wärmeverluste. Zur Einordnung der Leistung: Stiftung Warentest nennt für die geprüften Sticks 800 bis 1.300 W, Baldwin für Heimköche meist 750 bis 1.150 W. In der Realität dauert es länger, weil Behälter, Luft und Rost Wärme aufnehmen und abgeben. Dort setzen Deckel und Isolierung an. Für Garzeiten über 65 °C und mehrere Stunden spart das Abdecken des Bades laut Baldwin deutlich Energie, und laut Stiftung Warentest hilft Alufolie oder Isolationskugeln, die Verdunstung zu verringern.

Was „bis zu 30 %“ bedeutet

KitchenBoss nennt für die Neopren-Hülle „bis zu 30 % Energie“. Gemeint ist ein Höchstwert unter nicht genannten Bedingungen. Rechne damit nicht fest, sondern betrachte die Isolierung als Mittel gegen Wärmeverlust und Verdunstung bei langen Garzeiten.

Deckel, Isolierung und Rost: Worauf es wirklich ankommt

Für die Entscheidung zählen vier Merkmale.

  • Deckel mit Aussparung: Er reduziert Verdunstung und Dampf. Bei Garzeiten über mehrere Stunden fällt das ins Gewicht, denn ein offener Topf verliert laut Stiftung Warentest viel Wasser. Weil der Stick abschaltet, wenn der Pegel zu niedrig wird, verlängert ein dichter Deckel die Garphase ohne Aufsicht.
  • Doppeltür oder einteilig: Doppeltür-Deckel (Vihoom) erlauben das Nachfüllen. Einteilige Deckel (KitchenBoss) dichten besser, dafür öffnest du das Bad komplett.
  • Isolierung: Neopren (KitchenBoss, Allpax) reduziert Wärmeverlust. Bei Edelstahl hilft sie zusätzlich gegen heiße Außenwände.
  • Rost oder Gestell: Er hält Beutel unter Wasser und lässt Wasser zirkulieren. Ohne Rost schwimmen Beutel auf, die Wärme erreicht das Gargut nicht gleichmäßig. Wie du Auftrieb in den Griff bekommst, steht im Beitrag Beutel schwimmt im Wasserbad.

Bei Isolierkugeln, einer günstigen Alternative zum Deckel, liefert das Glossar eine Erklärung unter Isolierbälle. Mehr zum Behälter als Begriff steht unter Sous-vide-Behälter.

Was sagen Fremdquellen zu Behältern und Wasserbad?

Zu Behältern liegen uns keine Prüfergebnisse vor. Stiftung Warentest hat aber komplette Sous-vide-Garer geprüft, und deren Ergebnisse helfen bei der Einordnung:

  • Sticks und Tanks: In der Prüfung von Stiftung Warentest (test 1/2018) funktionierten Sticks besser als Tanks. Der schnellste Stick heizte das Wasser in rund 30 Minuten auf 60 °C. Tanks brauchten im Schnitt mehr als zwei Stunden für 5,5 Liter von 15 auf 60 °C (Extremfälle), manche Geräte erwärmten 14,5 Liter in einer halben Stunde.
  • Temperaturgleichmäßigkeit: Etliche Geräte hielten das Bad auf wenige Zehntelgrad genau. In zwei Tanks war das Wasser stellenweise bis zu 20 Kelvin wärmer als an anderen Stellen. Ein Behälter mit Stick profitiert von der Umwälzung des Sticks.
  • Sicherheit: Bei drei Tanks bemängelte die Stiftung Verbrennungsgefahr, an einem Tank maß sie bis 105 °C Außentemperatur. Das betrifft ganze Tankgeräte, nicht diese Behälter. Der Hinweis zeigt aber, wie heiß Wände werden können; eine Isolierung wie bei KitchenBoss und Allpax ist deshalb auch eine Schutzmaßnahme.

Ob ein Stick oder ein Gerät mit Becken für dich besser passt, klärt der Beitrag Stick oder Becken?. Passende Geräte zeigt die Seite Sous-vide-Sticks, Komplettgeräte findest du unter Sous-vide-Garer mit Becken.

Kunststoff, Polycarbonat oder Edelstahl? Die Materialfrage

Die fünf Sets verteilen sich auf drei Werkstoffgruppen, und jede hat andere Stärken:

  • Kunststoff (Vihoom): Transparent, leicht und mit Skala. Der Hersteller nennt einen Bereich von -45 bis 135 °C und BPA-Freiheit. Du siehst das Wasserbad, der Behälter bleibt außen weniger heiß als Metall. Zu Kratzfestigkeit und Verfärbung macht der Hersteller keine Angaben (k. A.).
  • Polycarbonat (KitchenBoss): Ebenfalls transparent, der Hersteller beschreibt das Material als temperaturbeständig von -40 bis 100 °C und betont die Sichtkontrolle des Garvorgangs. Behälter und Rost sind spülmaschinenfest (oberes Fach), die Beschichtung ist laut Hersteller von Hand abwaschbar.
  • Edelstahl (Allpax GN 1/2): Robust und nach Gastronorm genormt, dafür nicht durchsichtig und an der Außenwand deutlich heißer. Deshalb liefert Allpax die Neopren-Isolierung mit.

Beim Mahlzeit-Set nennt der Hersteller das Material nicht (k. A.), die Farbe ist Silber. Wenn dir das Material wichtig ist, lass dir die Angabe vor dem Kauf bestätigen.

Behälter, Topf oder Gerät mit Becken? Eine Entscheidungshilfe

Ein eigener Behälter lohnt sich nicht für jeden. Diese Faustregeln helfen bei der Wahl:

  • Behälter mit Stick, wenn du häufig mehr als zwei Portionen garst, regelmäßig über Nacht garst oder die Arbeitsplatte schützen willst.
  • Normaler Topf, wenn du gelegentlich kochst und meist nur ein oder zwei Steaks gart. Ein Topf mit Alufolie als Deckel reicht, wie die Stiftung Warentest andeutet, wenn du den Pegel kontrollierst.
  • Gerät mit Becken, wenn du keinen Stick willst und alles aus einem Gerät haben möchtest. Allerdings schnitten Tanks in der Prüfung von Stiftung Warentest (test 1/2018) schlechter ab als Sticks, unter anderem beim Aufheizen.

Gerade für den Einstieg sind Sticks flexibel, weil sie in jeden Topf oder Behälter passen. Die Kaufberatung Sous-vide-Garer kaufen erklärt die Kriterien im Detail.

Ideal für diese Profile

  • Der Einsteiger: Vihoom mit Doppeltür-Deckel und Gestell, damit kein Zubehör fehlt.
  • Der Nachtgarer: KitchenBoss mit geschlossenem Deckel und Neopren-Hülle für 24-Stunden-Gerichte.
  • Der Profi-Nachrüster: Allpax GN 1/2 für Allpax-Garer, weil Edelstahl und Isolierung passen.
  • Der Rippen-Fan: Mahlzeit GN mit verstellbarem Gestell und 12 Litern.
  • Der Sparsame mit Topf: Prüfe, ob ein vorhandener Topf mit Alufolie reicht, siehe Sous vide ohne Gerät.

Sicherheit: Beutel, Wasserstand und Hygiene

Ein guter Behälter ersetzt keine Sicherheitsregeln. Douglas Baldwin nennt ein Aufheizlimit: Der Kern soll innerhalb von sechs Stunden 54,4 °C erreichen. Für rohe, nicht pasteurisierte Ware gilt nach dem US Food Code, dass sie nicht länger als vier Stunden zwischen 5 und 54,4 °C bleiben soll. Beutel müssen vollständig untergetaucht sein und sich nicht überlappen. Aufgeblähte Beutel beschwerst du mit einem Gitter. Weitere Regeln nennt der Ratgeber Sous vide und Lebensmittelsicherheit.

Beachte außerdem die Materialangaben: Die Kunststoffbehälter von Vihoom sind laut Hersteller für -45 bis 135 °C ausgelegt, der KitchenBoss aus Polycarbonat für -40 bis 100 °C. Wer bei höheren Wassertemperaturen garen will, sollte die Obergrenze kennen und sicherheitshalber keine Temperatur nahe der Grenze wählen. Die Verbraucherzentrale weist ohnehin darauf hin, dass die Abgabe von Stoffen aus Kunststoffen von Temperatur, Dauer sowie Fett- und Säuregehalt abhängt.

So haben wir verglichen

Wir werten Herstellerangaben und die Ergebnisse veröffentlichter Prüfungen unabhängiger Magazine aus und setzen sie in Beziehung zum Einsatz beim Sous-vide-Garen. Eigene Labormessungen führen wir nicht durch, Preise und Kundenbewertungen fließen nicht ein. Rechenbeispiele sind als solche gekennzeichnet. Die Kriterien beschreibt die Seite So vergleichen wir.

Varianten und weiterführende Seiten

Passendes Zubehör zum Behälter

Zum Wasserbad gehören Beutel und ein Vakuumierer. Beutel für das Wasserbad zeigt der Vergleich Vakuumierbeutel, Vakuumierer findest du unter Vakuumierer. Für die Kruste nach dem Garen eignet sich ein Flambierbrenner.

Fazit

Für Einsteiger mit Stick ist der Vihoom Sous-vide-Behälter mit Doppeltür-Deckel und Gestell* das rundeste Set, weil nichts hinzugekauft werden muss. Wer lange gart, profitiert vom geschlossenen Deckel und der Neopren-Hülle des KitchenBoss, sollte aber die Polycarbonat-Frage klären. Edelstahl-Fans mit Allpax-Garer nehmen das GN-1/2-Set, große Stücke passen in den 12-Liter-Behälter von Mahlzeit. Entscheidend sind weniger Marke und Farbe als Deckel, Rost und die Frage, wie viel Wasser dein Stick tatsächlich braucht.

Häufige Fragen

Welche Größe sollte ein Sous-vide-Behälter haben?

Für Sticks sind 11 bis 12 Liter ein guter Mittelweg. Baldwin nennt als Faustwert 3 bis 5 Liter Wasser pro Kilogramm Gargut. Für 4 Personen (ca. 1 kg) ergibt das 3 bis 5 Liter. Beachte außerdem den Mindestwasserstand deines Sticks.

Brauche ich einen Sous-vide-Behälter oder reicht ein Topf?

Ein ausreichend hoher Topf funktioniert. Der Behälter bietet Vorteile bei Deckel mit Aussparung, Rost und Isolierung. Stiftung Warentest weist darauf hin, dass ein offener Topf viel Wasser verliert und der Stick bei zu niedrigem Pegel abschaltet; Alufolie oder Isolationskugeln helfen.

Spart eine Isolierung wirklich Energie?

Laut Baldwin spart das Abdecken des Bades bei Temperaturen über etwa 65 °C und mehreren Stunden deutlich Energie. KitchenBoss nennt für die Neopren-Hülle bis zu 30 %, ohne Messbedingungen anzugeben. Betrachte den Wert als Obergrenze.

Passt jeder Stick in jeden Behälter?

Nicht automatisch. Die Deckelaussparung muss zum Gehäuse passen. KitchenBoss nennt eine Öffnung von 6,5 cm für die meisten gängigen Sticks. Vihoom beschreibt ein maßgeschneidertes Loch für die meisten Geräte. Der Allpax-Deckel ist für Allpax-Garer gedacht. Prüfe die Maße in der Anleitung deines Sticks.

Wie lange dauert das Aufheizen im Behälter?

Rechnerisch brauchen 11 Liter von 15 auf 60 °C etwa 0,58 kWh, das sind bei einem 1.000-W-Stick mindestens rund 35 Minuten. In der Praxis dauert es wegen Wärmeverlusten länger. Stiftung Warentest nennt für den schnellsten Stick rund 30 Minuten auf 60 °C.

Ist Polycarbonat für Sous vide geeignet?

KitchenBoss nennt Polycarbonat bis 100 °C. Zu Bisphenol A macht die Beschreibung keine Angabe. Wer das vermeiden möchte, fragt beim Hersteller nach oder wählt ein Modell mit ausdrücklicher BPA-Freiheit wie die Vihoom-Behälter.

Warum schwimmen meine Beutel auf?

Luft im Beutel erzeugt Auftrieb. Rost oder Gestell, Gewichte oder ein Gitter halten Beutel unter Wasser. Stiftung Warentest betont, dass Beutel vollständig bedeckt sein müssen, Baldwin rät, aufgeblähte Beutel mit einem Gitter zu beschweren.

Quellen
  1. Herstellerangaben zu Vihoom, KitchenBoss, Allpax und Mahlzeit (Amazon.de-Produktseiten) – Abruf Oktober 2026
  2. Stiftung Warentest: Sous-vide-Garer im Test, test 1/2018 – online 20.12.2017
  3. Stiftung Warentest: Sous vide, Vakuumgaren im Wasserbad – online 28.12.2017
  4. Douglas Baldwin: A Practical Guide to Sous Vide Cooking – Appendix B Equipment; Sicherheitsregeln
  5. Anova Precision Cooker, Herstellerseite – Mindestwasserstand 65 mm
  6. Verbraucherzentrale: Schadstoffe im Essen, von der Verpackung ins Lebensmittel

Redaktion sousvide-guide

Wir ordnen Sous-vide-Garer, Vakuumierer und Thermometer anhand von Herstellerangaben, öffentlichen Testergebnissen und einer festen Kriterienmatrix ein. Temperaturen und Garzeiten stammen aus belegten Quellen.

Zuletzt aktualisiert am 20.10.2026 · Redaktion · Methodik · Fehler gefunden? Hinweis senden

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