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Balkenvakuumierer in der Küche neben vakuumierten Beuteln
Marke

Lava Vakuumierer: Modelle, Unterschiede und Alternativen

V.100 bis V.400 im Überblick: Was Lava laut Hersteller bietet, was Fremdquellen sagen und welche Alternativen es bei Amazon gibt.

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Caso VRH 690 advanced
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Allrounder mit 20 l/min, bis -0,9 bar und doppelter Naht, wenn Lava nicht infrage kommt.

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Caso VC10
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Balkengerät mit 30 cm Naht und „gut“ (2,0) bei Stiftung Warentest 1/2018.

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Von der Redaktion sousvide-guide·Aktualisiert am ·So arbeiten wir
Kurz gesagt

Lava baut Balkenvakuumierer mit etwa 35 l/min, bis -0,94 bar und Doppelnaht auf 34 cm; die V.300 Premium X ist mit Manometer und mitgeliefertem Druckregler der naheliegende Haushalts-Allrounder. Alle Werte sind Herstellerangaben, unabhängige Messungen liegen nicht vor. Lava verkauft direkt und ist bei Amazon nicht gelistet; dort kommt der Caso VRH 690 advanced (20 l/min, bis -0,9 bar) in die Nähe.

Inhalt
  1. Was ist Lava, und wo gibt es die Geräte?
  2. Welche Lava-Vakuumierer gibt es?
  3. Was die Zahlen bedeuten: 35 l/min und -0,94 bar
  4. Welches Lava-Modell passt zu welchem Einsatz?
  5. Beutel, Folien und Ersatzteile
  6. Erfahrungen: Was öffentliche Quellen hergeben
  7. Alternativen bei Amazon

Was ist Lava, und wo gibt es die Geräte?

Lava ist eine Vakuumierer-Marke der Landig + Lava GmbH & Co. KG aus Bad Saulgau in Oberschwaben. Laut Firmenseite ist das Unternehmen ein Familienbetrieb, der auf einen Einzelbetrieb von 1982 zurückgeht; die Marke Lava für Vakuumierer kam später, gemeinsam mit den Söhnen des Gründers. Zur Landig Group gehören laut Hersteller außerdem die Marken Landig und DRY AGER. Lava wirbt mit einer eigenen Reparaturabteilung, einer Ersatzteilzusage von mindestens 20 Jahren und Verschleißteilen, die du selbst tauschen kannst.

Der Vertrieb läuft direkt: im eigenen Onlineshop, über Händler und im Showroom. Bei unserer Abfrage der Amazon-Produktdaten fanden wir kein Lava-Gerät. Deshalb setzen wir auf dieser Seite keine Affiliate-Links zu Lava; Alternativen bei Amazon stehen weiter unten. Alle Zahlen sind Herstellerangaben von la-va.com; wo die Seite nichts nennt, steht „k. A.“. Wie wir solche Angaben einordnen, steht unter So vergleichen wir.

Welche Lava-Vakuumierer gibt es?

Die Modellnamen zählen hoch: V.100, V.200, V.300, V.350, V.400. Die drei kleinen Baureihen teilen sich Gehäusegröße, Pumpe und Doppelnaht; V.350 und V.400 sind breitere Edelstahlgeräte mit Dreifachnaht. Die Tabelle zeigt die Unterschiede auf einen Blick.

Lava-Vakuumierer nach Herstellerangaben (Spitzenleistung = Leistungsaufnahme laut Hersteller; „k. A.“ = keine Angabe)
ModellBedienung und AnzeigeNahtSchweißleisteLeistungMax. UnterdruckGewicht
V.100 Premium Xhalbautomatisch, Balkenanzeigedoppelt, je ca. 4 mm340 mm500 W-0,94 bar4,4 kg
V.200 Premium Xautomatisch und manuell, LED-Druckanzeigedoppelt, je ca. 4 mm340 mm500 W-0,94 bar4,4 kg
V.300 Premium Xvollautomatisch oder manuell, Manometerdoppelt, je ca. 4 mm340 mm500 W-0,94 bar4,4 kg
V.300 Blackwie V.300, zweistufiger Filter im Flüssigkeitsabscheiderdoppelt, je ca. 4 mm340 mm600 W-0,96 bar4,9 kg
V.350 PremiumEdelstahl, Manometer, Druckreglerdreifach, Breite k. A.360 mm900 W-0,94 bar11,0 kg
V.400 PremiumEdelstahl, Manometer, Druckregler, zweistufiger Filterdreifach, Breite k. A.460 mm1.100 W-0,94 bar12,85 kg

Was alle Modelle gemeinsam haben

Alle sechs Geräte arbeiten laut Hersteller mit einer Kolbenpumpe mit zwei Kugellagern und etwa 35 l/min, schaffen bis zu 1.000 Schweißungen in Folge ohne Überhitzung und besitzen einen abnehmbaren Flüssigkeitsabscheider samt Auffangschale. Dazu kommen ein Behältermodus mit Absaugvorrichtung, eine stufenlos einstellbare Schweißzeit für Folien bis 200 µ und das „Lava Close System“, bei dem du die Klappe nicht festhalten musst.

Wo sich die Modelle unterscheiden

Der größte Unterschied liegt in der Bedienung. Die V.100 saugt automatisch und schweißt auf Tastendruck. Die V.300 Premium X läuft vollautomatisch oder per Kippschalter manuell und zeigt den Unterdruck am Manometer. Der L+ Druckregler für schonendes Vakuumieren feuchter oder empfindlicher Ware liegt bei der V.300 bereits bei; bei V.100 und V.200 gibt es ihn laut Hersteller als Option zum Nachrüsten. Die V.350 und die V.400 haben den Regler fest eingebaut und stellen ihn von -0,2 bar bis zum Maximum ein.

Was die Zahlen bedeuten: 35 l/min und -0,94 bar

Zwei Werte bestimmen, wie ein Balkenvakuumierer arbeitet: die Saugleistung in l/min (wie schnell die Luft verschwindet) und der Endunterdruck in bar (wie viel Luft im Beutel bleibt). Bei einem Luftdruck von rund 1,01 bar bleiben bei -0,94 bar rechnerisch etwa 7 % der Luft im Beutel, bei -0,9 bar etwa 11 %. Das ist ein Überschlag, kein Messwert. Haus & Garten Test (Ausgabe 5/2026) nennt 0,8 bis 0,9 bar als Bereich für wirksames Konservieren und maß bei den Caso-Modellen VRH 700 und 790 je -925 hPa. Lava liegt auf dem Papier darüber.

Herstellerwert ist kein Messwert

Stiftung Warentest maß in test 1/2018 bei sechs Haushalts-Balkengeräten 3,7 bis 6,4 l/min und 0,71 bis 0,77 bar. Für elf Geräte in ETM Testmagazin 8/2023 nennt die Aufbereitung bei testberichte.de 4 bis 20 l/min. Die 35 l/min von Lava liegen weit außerhalb dieser Spannen. Weil Hersteller und Prüfer unterschiedlich messen, sind die Zahlen nicht direkt vergleichbar. Für Lava gibt es uns keinen unabhängigen Messwert.

Welches Lava-Modell passt zu welchem Einsatz?

  • Einstieg ohne Schnickschnack: die V.100 Premium X. Das Vakuum startet automatisch, geschweißt wird per Tastendruck. Die Balkenanzeige ersetzt das Manometer.
  • Allrounder mit Kontrolle: die V.300 Premium X mit Manometer, Auto-/Manuell-Schalter und mitgeliefertem Druckregler. Mehr Details im Produktcheck zur V.300.
  • Dunkles Design und Filter: die V.300 Black mit 600 W, -0,96 bar und zweistufigem Filter im Flüssigkeitsabscheider.
  • Breite Beutel und große Stücke: V.350 (36 cm) oder V.400 (46 cm). Beide wiegen 11 bis knapp 13 kg und brauchen entsprechend Stellfläche. Sie lohnen sich, wenn du regelmäßig sehr breite Beutel brauchst.
  • Sous vide im Haushalt: Stiftung Warentest hält das Vakuum von Haushalts-Balkenvakuumierern für ausreichend zum Sous-vide-Garen; vakuumierte Beutel liegen besser im Wasserbad. Eine doppelte Naht sichert feuchtes Gargut zusätzlich ab (Haus & Garten Test, Ausgabe 6/2024).

Wer eher Flüssigkeiten wie Suppen oder Fonds vakuumiert, stößt mit jedem Balkengerät an Grenzen: Sie saugen Flüssigkeit leicht in die Maschine (Douglas Baldwin, Appendix B). Dafür ist ein Kammervakuumierer die sauberere Lösung.

Beutel, Folien und Ersatzteile

Lava verkauft eigene Beutel (R-Vac, als Allrounder beschrieben) und strukturierte Rollen (E-Vac) für frei wählbare Beutellängen. Die Schweißleiste erlaubt bis 34 cm breite Folie; glatte Standardfolien gehen laut Hersteller ab 120 µ, strukturierte bis 200 µ. Umgekehrt führen Caso-Folienangebote Lava ausdrücklich als kompatible Marke auf. Welche Beutel zu welcher Naht passen, zeigt der Beutel-Vergleich.

Für das Wasserbad zählt die Hitzefestigkeit. Die abgerufenen Lava-Seiten nennen dazu keine Temperaturgrenze; prüfe sie auf der Packung. Die Verbraucherzentrale rät allgemein, Lebensmittel nur dann in ihrer Verpackung zu erhitzen, wenn das ausdrücklich erlaubt ist. Baldwin nennt für Zip-Gefrierbeutel etwa 90 °C als Obergrenze.

Bei Verschleiß punktet Lava mit Service: Dichtungen und Schweißbänder tauschst du laut Hersteller selbst, ein Einsendeservice mit eigener Reparaturabteilung ist beschrieben.

Erfahrungen: Was öffentliche Quellen hergeben

Unabhängige Prüfungen liegen uns nicht vor. In Stiftung Warentest test 1/2018 (sechs Geräte), ETM Testmagazin 8/2023 (elf Geräte) und Haus & Garten Test (6/2024 und 5/2026) taucht kein Lava-Gerät auf. Was es gibt, ist Eigenwerbung: Die Startseite verweist auf viele positive Kundenbewertungen und mehrere „sehr gut“-Urteile; als Beispiel nennt eine Fußnote die V.100 Premium in der Zeitschrift Angelwoche, Ausgabe 23/2015. Das ist eine Selbstauskunft und kein aktueller Beleg.

Ein älterer Redaktionsbeitrag bei testberichte.de beschreibt eine frühere Fassung der V.300 mit 400 W, 20 l/min, 0,9 bar und einfacher Naht; eine Endnote vergibt er nicht. Die heutige Premium X nennt andere Werte, die Angaben lassen sich also nicht übertragen.

Auffällig ist ein Widerspruch auf der Herstellerseite: Einmal ist von einer lebenslangen Pumpengarantie die Rede, in einer Fußnote von 25 Jahren. Standard sind 2 Jahre, erweiterbar auf 5. Lies die Garantiebedingungen im Shop, bevor du dich auf die längere Zusage verlässt.

Alternativen bei Amazon

Wer Lava nicht direkt kaufen möchte, findet bei Amazon Geräte in einer ähnlichen Klasse. Im direkten Vergleich zeigt Caso oder Lava?, wo die Unterschiede liegen. Die zwei folgenden Geräte decken Allrounder und Einstieg ab.

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Gleiche Liga bei Amazon

Caso VRH 690 advanced

Ideal für: Regelmäßiges Sous vide, Vorrat und Meal Prep

  • Doppel-Kolbenpumpe, bis 20 l/min
  • Bis -0,9 bar
  • Doppelte Schweißnaht
  • Bis 150 Vorgänge nonstop
  • Marinierfunktion
  • Cutter und Rollenfach
  • Zwei Folienrollen im Set
  • Nahtbreite k. A.
  • Weniger Dauerlauf als Lava (1.000 Schweißungen)

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Werbehinweis

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Einstieg bei Amazon

Caso VC10

Ideal für: Gelegentliches Vakuumieren und erste Sous-vide-Versuche

  • Schweißnaht bis 30 cm
  • Vakuum-Stopp-Taste
  • Stiftung Warentest 1/2018: gut (2,0)
  • Separate Schweißfunktion
  • Gemessen 6,4 l/min und 0,76 bar (Stiftung Warentest)
  • Vakuum-Stopp für empfindliche Ware
  • Pumpenleistung und Unterdruck laut Hersteller k. A.
  • Laut Stiftung Warentest recht laut

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Eine Übersicht über beide Marken gibt Caso Vakuumierer. Für Dauerbetrieb und Doppelnaht lohnt der Blick auf Profi-Vakuumierer; die Entscheidungshilfe zum Kauf steht in der Kaufberatung, alle Geräte in der Vakuumierer-Bestenliste.

Fazit

Lava baut auf dem Papier starke Balkengeräte mit 35 l/min, -0,94 bar, breiter Doppelnaht und klaren Serviceversprechen. Unabhängige Messwerte fehlen, Zahlen und Garantie stammen vom Hersteller. Wer den Direktbezug bei Lava akzeptiert, bekommt mit der V.300 Premium X einen stimmigen Allrounder. Wer bei Amazon bestellen will, findet mit dem Caso VRH 690 advanced* ein Gerät mit 20 l/min und bis -0,9 bar.

Häufige Fragen

Wo kann ich Lava-Vakuumierer kaufen?

Lava verkauft laut Herstellerseite direkt im eigenen Onlineshop, über Händler und im Showroom. In unseren Amazon-Produktdaten fanden wir kein Lava-Gerät.

Welcher Lava-Vakuumierer ist der beste?

Für die meisten Haushalte passt die V.300 Premium X: vollautomatisch oder manuell, mit Manometer und mitgeliefertem Druckregler. Wer breitere Beutel braucht, schaut zur V.350 (36 cm) oder V.400 (46 cm). Unabhängige Vergleichsmessungen gibt es nicht.

Was ist der Unterschied zwischen V.100 und V.300?

Pumpe, Naht und Maße sind laut Hersteller gleich. Die V.100 ist halbautomatisch mit Balkenanzeige, die V.300 vollautomatisch oder manuell mit Manometer. Der Druckregler L+ liegt bei der V.300 bei, bei der V.100 ist er eine Option.

Wie lange gibt Lava Garantie?

Standard sind 2 Jahre, erweiterbar auf 5. Für die Pumpe nennt die Herstellerseite an einer Stelle lebenslang, in einer Fußnote 25 Jahre. Prüfe die Bedingungen im Shop.

Passen andere Beutel in einen Lava-Vakuumierer?

Die Schweißleiste nimmt laut Hersteller Folien bis 34 cm Breite und bis 200 µ auf. Caso führt Lava in seinen Folienangeboten als kompatible Marke auf. Die Beutelstruktur muss zum Gerät passen.

Gibt es unabhängige Bewertungen zu Lava?

In den von uns ausgewerteten Prüfungen von Stiftung Warentest, ETM Testmagazin und Haus & Garten Test ist kein Lava-Gerät vertreten. Die Zahlen auf der Herstellerseite sind Selbstauskünfte.

Redaktion sousvide-guide

Wir ordnen Sous-vide-Garer, Vakuumierer und Thermometer anhand von Herstellerangaben, öffentlichen Testergebnissen und einer festen Kriterienmatrix ein. Temperaturen und Garzeiten stammen aus belegten Quellen.

Zuletzt aktualisiert am 20.10.2026 · Redaktion · Methodik · Fehler gefunden? Hinweis senden

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