Die Schutzart besteht aus „IP“ und zwei Ziffern. Die erste Ziffer beschreibt den Schutz vor Staub und Berührung, die zweite den Schutz vor Wasser. Ein „X“ bedeutet, dass die Ziffer nicht geprüft wurde. Bei IP67 heißt die 6 „staubdicht“, die 7 „Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen“. Für dauerhaftes Untertauchen sieht die Norm IPX8 vor, Hochdruck-Strahlwasser (6K) deckt IP67 nicht ab.
Im Küchenalltag findest du die Angaben häufig. Der Anova Precision Cooker und der Caso SV400 nennen IPX7 (Herstellerangaben), das Thermapen ONE IP67. Für heißes Wasser macht die Norm keine Aussage. Beachte daher die Herstellerhinweise, etwa zum Mindestwasserstand: Anova nennt 65 mm.
Ein Sous-vide-Stick mit IPX7 ist für zeitweiliges Untertauchen ausgelegt. Wie tief er ins Bad darf, legt der Hersteller fest. Beim Caso SV 200 bemängelte Stiftung Warentest (test 1/2018) die Gefahr eines Stromschlags, weil die Elektronik nass werden kann. Halte dich deshalb an die Markierung für den maximalen Wasserstand.
Siehe auch
- Sous-vide-Sticks – Garer im Überblick
- Zirkulator – wie der Stick das Wasser bewegt
- Kabellose Fleischthermometer – Sonden mit IP-Schutz
- Eintauchthermostat – Garer, die ins Wasser tauchen
Häufige Fragen
Ist IPX7 spülmaschinenfest?
Nicht automatisch. IPX7 beschreibt zeitweiliges Untertauchen, keine Reinigung im Geschirrspüler. Das muss der Hersteller ausdrücklich angeben.
Was ist der Unterschied zwischen IPX7 und IPX8?
IPX7 gilt für zeitweiliges Untertauchen, IPX8 für dauerhaftes Untertauchen. Tiefe und Dauer legt der Hersteller bei IPX8 fest.
- Wikipedia: IP-Schutzart
- Anova: Precision Cooker – Herstellerangaben
- Stiftung Warentest: Sous-vide-Garer im Test – test 1/2018
- ThermoWorks: Thermapen ONE – Herstellerangaben

