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Glossar

Gusseisen einbrennen: So entsteht die Schutzschicht

Beim Einbrennen wird dünn aufgetragenes Öl erhitzt, bis es eine harte Schicht bildet. Sie schützt vor Rost und erleichtert das Anbraten.

Von der Redaktion sousvide-guide·Aktualisiert am ·So arbeiten wir
Kurz gesagt

Einbrennen bezeichnet das Erhitzen einer dünn eingeölten Gusseisenpfanne, bis das Öl eine harte, schwarze Schicht bildet. Diese Schicht schützt vor Rost und wirkt antihaftend.

Beim Einbrennen erhitzt du einen dünnen Ölfilm in der Pfanne so stark, dass es raucht. Dabei zersetzen sich die Fettsäuren und fügen sich zu langkettigen Molekülen neu zusammen. Sie bilden einen dünnen Film, der als Antihaftschicht wirkt. Eine neue Pfanne besitzt oft einen Korrosionsschutz, den du vorher 30 bis 60 Minuten in warmem Wasser mit Reinigungsmittel einweichst und gründlich abwäschst.

Als Öl nennt Utopia unter anderem Leinöl mit einem Rauchpunkt von 107 °C. Ein niedriger Rauchpunkt hat den Vorteil, dass die Pfanne nicht so stark erhitzt werden muss. Nach dem Einbrennen lässt du die Pfanne vollständig abkühlen. Eine gleichmäßig schwarze Innenseite zeigt eine gelungene Schutzschicht, die Patina.

Praxisbeispiel

Ofen-Methode nach Utopia: Öl dünn auftragen und bis auf einen matten Schimmer abreiben. Die Pfanne umgedreht auf den Rost legen und 1 Stunde bei 250 °C Ober-/Unterhitze einbrennen. Bei geschlossener Tür 30 bis 60 Minuten abkühlen lassen. Das Ganze mindestens sechsmal wiederholen. Anschließend eignet sich die Pfanne, um ein Sous-vide-Steak anzubraten.

Siehe auch

Häufige Fragen

Wie oft muss ich eine Gusseisenpfanne einbrennen?

Bei der Ofen-Methode nennt Utopia mindestens sechs Durchgänge, bei der Herd-Methode ein bis zwei Wiederholungen.

Welches Öl eignet sich zum Einbrennen?

Utopia nennt Leinöl und unraffiniertes Sonnenblumenöl. Ein niedriger Rauchpunkt ist von Vorteil, weil die Pfanne weniger stark erhitzt werden muss.

Redaktion sousvide-guide

Wir ordnen Sous-vide-Garer, Vakuumierer und Thermometer anhand von Herstellerangaben, öffentlichen Testergebnissen und einer festen Kriterienmatrix ein. Temperaturen und Garzeiten stammen aus belegten Quellen.

Zuletzt aktualisiert am 20.10.2026 · Redaktion · Methodik · Fehler gefunden? Hinweis senden