Wikipedia definiert Patina als eine „durch natürliche oder künstliche Alterung entstandene Oberfläche (Struktur und Farbe)“. Bei Kupfer entsteht sie durch Witterung als wasserunlösliche, schützende Schicht. Bei Eisen und Stahl entsteht beim Brünieren eine dünne braune bis schwarze Eisenoxidschicht mit Korrosionsschutz. Auf Pfannen geht der Artikel nicht ein, der Begriff wird in der Küche aber übertragen.
In der Küche meint Patina etwas anderes, aber Verwandtes: die Schicht, die entsteht, wenn du Öl in die Pfanne einbrennst. Nach Utopia hat eine gute Patina die gesamte Innenseite gleichmäßig schwarz gefärbt. Zeigen sich graue oder rostbraune Stellen, ist die Schicht lückenhaft und sollte nachgebessert werden.
Du hast ein Steak im Sous-vide-Bad gegart und brätst es kurz in der Gusseisenpfanne an. Eine gleichmäßig schwarze Fläche löst das Fleisch leichter. Zeigen sich rostbraune Stellen, brenne die Pfanne erneut ein, statt das Problem zu ignorieren.
Siehe auch
- Einbrennen (Gusseisen) – so entsteht die Schicht
- Gusseisenpfanne – Modelle im Überblick
- Gusseisen oder Edelstahl? – Entscheidungshilfe
- Gusseisenpfanne rostet – Rost beseitigen
Häufige Fragen
Ist Patina dasselbe wie Rost?
Nein. Die Gusseisen-Patina ist eine eingebrannte, schwarze Fettschicht. Rost ist bräunlich und zeigt eine lückenhafte Schicht.
Woran erkenne ich eine gute Patina?
Laut Utopia ist die gesamte Innenseite gleichmäßig schwarz verfärbt.

