Butan ist ein Brenngas für Feuerzeuge und Campingkocher, meist als Mischung mit Isobutan oder Propan. Reines n-Butan siedet bei −0,5 °C und ist bei Raumtemperatur und Normaldruck gasförmig. Es ist schwerer als Luft. Die Zündtemperatur liegt bei 365 °C, die Explosionsgrenzen in Luft bei 1,4 und 9,4 Vol.-%.
Küchenbrenner nutzen dieses Gas. Hersteller wie Leifheit und Rösle liefern ihre Flambierbrenner unbefüllt und beschreiben sie als befüllbar mit handelsüblichem Feuerzeuggas (Butangas). Der Tank hält laut Rösle im Dauerbetrieb bis zu 60 Minuten.
Befülle den Brenner im Warmen und fern von offener Flamme. Weil der Siedepunkt nahe 0 °C liegt, verdampft Butan bei Kälte schlecht, ein Brenner im Winter draußen zündet deshalb oft zögerlich (Folgerung aus dem Siedepunkt). Da das Gas schwerer als Luft ist, sammelt es sich in Senken. Befülle den Brenner deshalb nicht in der Spüle oder in einer Mulde.
Siehe auch
- Flambierbrenner – Küchenbrenner im Überblick
- Flambieren – Unterschied zum Abflämmen
- Nach dem Sous vide anbraten – Kruste mit Brenner oder Pfanne
- Maillard-Reaktion – Bräunung und Geschmack
Häufige Fragen
Welches Gas gehört in einen Küchenbrenner?
Laut Herstellerangaben handelsübliches Feuerzeuggas (Butangas). Beachte immer die Anleitung deines Brenners.
Warum zündet ein Brenner bei Kälte schlechter?
Butan siedet bei etwa −0,5 °C. Bei niedrigen Temperaturen verdampft deshalb weniger Gas, der Brenner wird schwächer.

